Peter Franz

ESOC-Besucherzentrum nimmt Formen an – Bund stärkt Darmstadt als „Houston von Europa“

Darmstadt noch stärker im Mittelpunkt

Berlin. Wiesbaden. Darmstadt

Der Haushaltsausschuss der Bundesregierung hat die Planungskosten für ein neues Besucherzentrum beim ESOC in Darmstadt in Höhe von einer Million Euro bewilligt. Für Peter Franz, raumfahrtpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion Hessen, ist diese Entscheidung ein eindeutiges Bekenntnis zur besonderen Rolle Darmstadts in der europäischen Raumfahrt.

„Darmstadt ist das Houston von Europa – hier wird Raumfahrt gesteuert, überwacht und weiterentwickelt“, so Franz. „Mit dem ESOC, der EUMETSAT, dem GSI-Helmholtzzentrum und einer stark vernetzten Wissenschafts- und IT-Landschaft hat keine zweite Stadt in Europa eine vergleichbare Konzentration an weltraumrelevanten Institutionen. Das neue Besucherzentrum wird diese internationale Bedeutung sichtbar machen und langfristig sichern.“

Franz unterstrich, dass die Förderung des Bundes weit mehr sei als ein finanzieller Beitrag: „In Darmstadt werden Missionen kontrolliert, Satelliten sicher durch den Orbit geführt und Schlüsseltechnologien entwickelt, auf die Europa tagtäglich angewiesen ist. Wer wissen will, wie moderne Raumfahrt funktioniert, muss nach Darmstadt kommen. Das Besucherzentrum macht diesen Spitzenstandort erstmals umfassend erlebbar.“

Darüber hinaus betont Franz den strategischen Nutzen für die Stadt: „Ein starkes Darmstadt ist ein starkes Europa. Der Raumfahrtsektor schafft hochqualifizierte Arbeitsplätze, zieht Talente an und stärkt die Innovationskraft der gesamten Region. Das Besucherzentrum ist ein Baustein, um dieses Ökosystem weiter auszubauen – von der Forschung über Start-ups bis zur Industrie.“

Franz kündigt an, die Entwicklung weiter aktiv zu begleiten: „Ich werde mich persönlich dafür einsetzen, dass Darmstadt seine Rolle als europäisches Raumfahrtzentrum konsequent ausbaut. Das Besucherzentrum ist ein starkes Signal in diese Richtung.“